VERÖFFENTLICHUNG

Die Gender-Mediathek

Die Gender-Mediathek ist ein kollaboratives Projekt, das Dozent*innen, Trainer*innen, Multiplikator*innen und Interessierten auf der Suche nach feministischen und geschlechterbezogenen audiovisuellen Lehr- und Lernmaterialien unterstützt.

75 Jahre Kriegsende

In diesem Jahr jährt sich der 8. Mai, das offizielle Kriegsende, als Tag der Befreiung, zum 75. Mal. Wir laden Sie zu diesem Feiertag am 8. Mai 2020 zu einer virituellen Veranstaltung des Projektes "Wir waren Nachbarn - Biographien jüdischer Zeitzeugen" in Kooperation mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung ein.

Über Jahre hinweg hatten sich Inge Deutschkron, Eva Kemlein und Hanni Lévy vor der nationalsozialistischen Verfolgung verstecken und tarnen müssen. Wie sie die Befreiung 1945 erlebten, wird in Lesungen ihrer Erinnerungen und biografischen Informationen vermittelt. Der Klarinettist Nur Ben Shalom spielt Musikstücke vergessener jüdischer Komponisten und lässt damit eine damals stark bedrängte Kultur wieder aufleben.

Podcastreihe

Dicke Bretter – Demokratie braucht Engagement

In Zeiten wachsender rechts-konservativer, autoritärer und nationalistischer Mobilisierung stehen soziale Errungenschaften und demokratische Freiheiten zunehmend unter Druck. Zugleich ist die Bevölkerung weltweit durch den drohenden Klimakollaps und aktuell durch die Corona-Pandemie in einer besonderen Krisensituation. Zahlreiche zivilgesellschaftliche Initiativen engagieren sich für den Erhalt demokratischer Errungenschaften, entwickeln eigene Formen des Widerstands und entwerfen Ideen für ein gerechtes und ökologisches Miteinander. Dicke Bretter stellt einige dieser Initiativen vor.

Frankreich ist mit bislang über 25.000 Toten von der Corona-Pandemie deutlich stärker betroffen als Deutschland. Wir möchten an dieser Stelle auf den Blog „Kolumne aus Paris“ hinweisen, den unsere Kolleg*innen aus dem Saarland initiiert haben.

Gemeinsam mit Euch wollen wir für unsere Meere aktiv werden.

The Sahara – EUrope’s new deadly external border

The Mediterranean no longer marks the southern border of the European Union. With the help of surveillance technology, border fences and military checkpoints, the border was "externalised" to North Africa. This new EU external border is located in Libya, Niger, Senegal, Algeria and Tunisia and is intended to stop migration and block refugee routes already in the Sahara.

Nachrüstung 2.0: 30 Jahre nach dem INF-Vertrag - Ein Déjà vu?

Anlässlich des  30. Jahrestages des INF-Vertrages über atomare Mittelstreckenraketen widmet sich diese Broschüre den aktuellen Entwicklungen nuklearer Rüstung. Der INF-Vertrag war 1987 der Beginn von Verträgen zwischen den USA und Russland, bzw. der damaligen Sowjetunion, über die Abrüstung und das Verbot der Produktion neuer nuklearer Waffen mit Reichweiten ab 500 Kilometern. Heute, angesichts der erneuten Verschärfung der Spannungen zwischen den USA und Russland in den letzten Jahren und Monaten und deren gegenseitiger Anschuldigungen über Verstöße gegen den INF-Vertrag fragt die Broschüre nach der Zukunft nuklearer Waffen weltweit und nicht zuletzt in Europa. Bewegen wir uns von der Denuklearisierung auf eine Renuklearisierung zu?

Studie zum Berliner Arbeitsmarkt der Kultur- und Kreativsektoren

Seit einigen Jahren wird die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) in Berlin als wachsender Wirtschaftszweig und wirtschaftlicher Standortfaktor betrachtet. Während die wirtschaftliche Entwicklung der Berliner Kultur- und Kreativwirtschaft gut dokumentiert ist, gibt es im Gegensatz dazu nur wenige Studien über die arbeitsweltliche Realität der Berliner Kreativen.
Die vorliegende Studie versucht etwas Licht in das Dunkel der arbeitsweltlichen Realität der Berliner Kultur- und Kreativschaffenden zu bringen und zeigt auf, dass die rasante Entwicklung nicht allen dort Beschäftigten zugutekommt. Die Studie zielt auch darauf, Handlungsbedarfe für bestimmte Zielgruppen herauszuarbeiten.

Auf dem Weg zu einem afghanischen Frühling? Basisaktivismus in Afghanistan

Mit wenigen Ausnahmen basieren die Texte in dieser Broschüre auf Tonmitschnitten, die während einer Veranstaltungsreihe im Winter 2015/16 zum Thema: "Politische Basisbewegung in Afghanistan" angefertigt wurden. Um aus den verschiedenen Veranstaltungsmitschnitten eine kohärente Dokumentation zu erstellen, wurden alle Vorträge redaktionell bearbeitet. Wir haben dabei versucht, die sprachlich-inhaltlichen Charakteristika der Vorträge beizubehalten, soweit dies aufgrund der mehrfachen Übersetzungsebenen möglich war.

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Von Befreiung keine Spur. Kritische Perspektiven auf die Konflikte um den Donbass und die Krim

Über 9000 Tote im Verlauf der bewaffneten Auseinandersetzungen im Donbass, der Verlust der Krim an Russland und wenig vielversprechende Bemühungen der ukrainischen Regierung im Kampf gegen die allseits präsente Korruption haben die Aufbruchsstimmung während des Maidan in vielen Teilen der Ukraine längst einer Ernüchterung weichen lassen. Gleiches gilt auch für Regionen der Ukraine mit relevanten prorussischen Stimmungen in der Bevölkerung, wie die Krim und die sogenannten "Volksrepubliken" im Donbass.

Wie geschmiert? Rüstungsexporte, Griechenland, Korruption

Diese Broschüre unternimmt einen Versuch, am Beispiel der Korruption bei Rüstungsgeschäf­ten zwischen Deutschland und Griechenland ein paar der vielen Wissenslücken zumindest ansatzweise zu schließen. Untersucht werden die Jahre 2000 bis 2014. Die Bestechung auslän­discher Entscheidungs- und Amtsträger*innen war in diesem Zeitraum nicht mehr erlaubt und durfte nicht mehr geduldet werden. Mehr noch: Grie­chenland ist in diesem Zeitraum eines der wich­tigsten Empfängerländer deutscher Rüstungsgüter gewesen. Bei fast allen größeren Exportgeschäften dieses Zeitraums nach Grie­chenland gilt Korruption mittlerweile entweder als erwiesen oder ist Gegenstand laufender Er­mittlungen.

Die digitale Publikation ist aus der Dokumentation der Veranstaltung "Wie geschmiert? Korruption bei deutschen Rüstungsgeschäften mit Griechenland" im Juni 2015 hervorgegangen.

Verletzte Rechte und verletzte Menschenwürde

Die vorliegende Studie möchte durch Information über die rechtliche und tatsächliche Situation der Flüchtlinge zur Versachlichung beitragen. Darüber hinaus möchte sie aufrütteln und Anstöße zur Verbesserung der humanitären und menschenrechtlichen Lage  Geflüchteter geben. Vielleicht gelingt es ihr sogar, einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, unbegründete Ängste »besorgter Bürger« abbauen zu helfen. Sie erhebt keinen wissenschaftlichen oder statistisch fundierten Anspruch. Vielmehr möchte sie das Bewusstsein dafür stärken, welche grundlegenden Rechte jedem Menschen auch auf der Flucht zustehen. Sie thematisiert deshalb die Rechte von Geflüchteten auf dem Weg nach Europa und nach ihrer Ankunft in Deutschland und fragt, inwieweit Menschen auf der Flucht Menschenrechte nur unvollständig gewährt bzw. verletzt werden.

2. Auflage 2015

Wer kommt denn da sein Kind abholen? Eine Orientierung im Umgang mit Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Kindertagesstätten

Ein Nazi in unserer Kita? – Die erste Reaktion auf bestimmte Beobachtungen ist häufig Unsicherheit, wie man das Beobachtete überhaupt einordnen kann: Ist das bloß ein*e Sprücheklopfer*in oder ein*e organisierte*r Rechte*r? Ist eine bestimmte Bemerkung schon Rassismus oder sind wir überempfindlich? Fallen solche Sprüche unter Meinungsfreiheit? Was kann ich tun, wo bekomme ich Unterstützung?