Weg aus Tschetschenien ... aber wohin?

Weg aus Tschetschenien ... aber wohin?

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Die Idee zu dieser Broschüre entstand nach einem Tagesseminar im November 2003 zum Thema „Tschetschenien: Bevölkerung zwischen allseitigem Terror und Überlebensstrategien. Lokale, russlandspezifische und internationale Dimensionen von Krieg und sozialem Widerstand“. Der AK Ost-West im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. hatte damals ReferentInnen aus Grosny, Moskau und Berlin eingeladen, welche allesamt spannende Berichte und Einschätzungen zum Thema vorzubringen hatten. Ein Seminarreader kam zwar leider nicht zu Stande, doch zumindest ein Teil der Vorträge fand nun in leicht überarbeiteter und aktualisierter Fassung Eingang in diese Broschüre. Den Herausgeberinnen war es ein besonderes Anliegen die Beiträge der tschetschenischen und russischen ReferentInnen und AutorInnen abzudrucken, um in Deutschland denen Gehör zu verschaffen, die aus erster Hand berichten können. Zudem soll dadurch die Notwendigkeit unterstrichen werden, dass die Diskussion um Tschetschenien gemeinsam mit denjenigen geführt werden muss, die von dem Krieg und seinen Folgen unmittelbar betroffen sind.

Produktdetails
Veröffentlichungsdatum
2004
Herausgeber
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Seitenzahl
40
Lizenz
All rights reserved.
Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Überlebensstrategien: nicht nur überleben, sondern Würde bewahren
Liphan Bazaeva

Krieg im Kaukasus und Frieden in Russland?
Aleksandr Cherkasov

Russlands Flüchtlingspolitik gegenüber Menschen aus Drittländern
Ljudmila Gendel

Die Situation von Tschetschenen außerhalb Tschetscheniens
Ljudmila Gendel

"Und dann die Erfahrung zumachen, dass man sie nicht ernst nimmt"
Interview mit Barbara Eßer, einer Mitarbeiterin des Bielefelder Flüchtlingsrates

Geflohen – und nicht angekommen. Ein Tschetschene berichtet von der Schwierigkeit, in Deutschland Fuß zu fassen
Marit Cremer

Zur Lage tschetschenischer Flüchtlinge in Deutschland
Dr. Tatjana Ansbach, Rechtsanwältin

Psychische Verfassung von tschetschenischen Flüchtlingen in Deutschland
Interview mit Dr. med. Sonja Suess