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Podcasts

Der gescheiterte NATO Einsatz in Afghanistan

Nach dem überstürzten Abzug der NATO-Truppen aus Afghanistan im August 2021 folgte die erneute Taliban-Herrschaft. Viel wurde über den NATO-Einsatz diskutiert: Wie sinnhaft dieser gewesen sei, wenn das Land wieder so schnell in die Hände der Taliban geraten konnte. Ob der Einsatz die vielen Soldat*innenleben und das Geld wert gewesen sei.
Wer ein ernsthaftes Interesse an den Menschenrechten und Frieden in Afghanistan hat, muss andere Fragen stellen: Wie komplex war und ist die Wirklichkeit in Afghanistan und wie kann sie verstanden werden? Inwiefern haben auch die NATO Truppen selber Menschenrechte in Afghanistan verletzt - anstatt sie zu verteidigen? Und: Welchen Beitrag hat die afghanische Gesellschaft selber bei der Verteidigung von Menschenrechten geleistet – und zwar auch über den NATO-Einsatz hinaus?

Ein Audiobeitrag von Daniella Gaub, Herausgegeben vom Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung. Finanziert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

 

Dienstwaffe und Hakenkreuz - Rechte Strukturen innerhalb der Polizei

Die Skandale innerhalb der Polizei häufen sich: Rassistische Chatgruppen, Hakenkreuzschmierereien, Waffendepots, Morddrohungen, NSU 2.0. Im sogenannten Neukölln Komplex, einer faschistischen Angriffsserie, scheint ein BKA Beamter selber involviert zu sein. Polizeiakten finden sich völlig unerklärlich in den Händen rechtsextremer Netzwerke wieder. Wie die Polizei zum NSU in Verbindung stand, bleibt bis heute ungeklärt. Es scheint, nicht nur der Rechtsruck der Gesellschaft spiegelt sich in den Reihen der Polizei wider, mit einher gehen auch inszenierte Tabubrüche. Machteinteilung wird übergangen, Betroffene von Rassismus wissen nicht, ob die Polizei sensible Infos über sie an Nazis weitergibt, anstatt sie zu schützen. Es stellt sich die Frage: Wie rechts ist die Polizei?

Verschwörungsmythen reloaded

Verschwörungsmythen – wann werden sie virulent? Wie weit verbreitet, wie tödlich sind sie mitunter? Der dreiteilige Podcast „Verschwörungsmythen reloaded“ betrachtet ihre tiefe Verwurzelung in der heutigen Gesellschaft, was sie mit Antifeminismus zu tun haben und inwiefern ihre Auswirkungen bis in die Terrornacht von Hanau reichen.

Redaktion Johanna Bröse und Daniella Gaub. Herausgegeben vom Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung.

"Fem Angel" Feministische Angelegenheiten
Die sechsteilige Podcast-Serie „Feministische Angelegenheiten / FemAngel“ erzählt die persönlichen Geschichten dreier Frauen.

Wir senden aus dem Frauenzentrum Paula Panke, wir engagieren uns im Arbeitskreis Frauenpolitische Bildung im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, wir sind Kathrin Möller, Tanja Berger & Sandra Maria Fanroth.

Steuerreformen, Corona Krise und Generalstreik - Was ist los in Kolumbien?

"Wenn das Volk in der Pandemie auf die Straße geht, ist es, weil die Regierung gefährlicher als das Virus ist". Diese Parole ist in den Tagen des Generalstreiks in Kolumbien überall zu hören. Im April und Mai dieses Jahres protestieren und streiken dort Millionen Menschen. Das Land erlebt damit die größten Proteste seit Jahrzehnten. Der Anlass ist eine weitere Reform der neoliberalen Duque-Regierung. Inmitten der Coronakrise würde diese, die ohnehin prekären Lebensbedingungen weiter verschärfen.

Dieser Beitrag beleuchtet die Hintergründe und Dynamiken der Proteste, und wie sie die Gesellschaft bereits verändert haben.

Dicke Bretter

In Zeiten wachsender rechts-konservativer, autoritärer und nationalistischer Mobilisierung stehen soziale Errungenschaften und demokratische Freiheiten zunehmend unter Druck. Diese gilt es zu verteidigen, Finger in Wunden zu legen, aber auch positive Beispiele aufzuzeigen und darüber zu Mut machen, selbst aktiv zu werden.

Wie und wo engagieren sich Menschen solidarisch? Welche Strategien und Bündnisse entwickeln sie, um wirklich dicke Bretter zu bohren?